… oder: Lieben Heißt Collidieren. Aber fangen wir von vorne an: Weder bin ich ein Physiker, noch bin ich ein Astronom. Eines ist jedoch klar: Ich bin völlig fasziniert. Jeglicher Klatsch und Tratsch über das von Menschenhand geschaffene Riesen-Technik-Apparat-Ring-Dingsda-Monstrum von ca 28 km Länge geht mir vöööllig ab. Ich - liebe einfach nur.
Eines jedoch, wem danach sinnt meine Liebe zu verstehen, ist wichtig zu wissen: Wenn wir was wissen wollen, dann müssen wir nur warten auf die Wissenschaft (die hat ihr Haupthirn in CERN, dass in der Schweiz bzw. in Frankreich aktiv ist) - und die braucht heute (!) nur noch 10 Tage und dann wissen wir, ob wir was wissen. Das klingt auf den ersten Blick erst mal kompliziert - ist es auch! Die Theoretiker, Praktiker, Physiker, Mathematiker, Chemiker und LKW-Fahrer, die am LHC (eigentlich heißt es “Large Hadron Collidor” oder für unsere Nicht-Physik-Englisch-Sprechenden: “Großer Hadronen Beschleuniger”) gearbeitet haben, gedenken uns zurück zu katapultieren bis zur Entstehung des Universums oder vielmehr dem Moment der Entstehung des Universums. Also, was ich meine, oder was die Wissenschaftler meinen: Sie werden den Urknall nachahmen - wenn alles gut läuft. Das ist natürlich sehr schwindelerregend, wird ja aber nur im LHC stattfinden.
Zurück zum Wissen: Das Problem des Beschleunigers ist, dass er - wie so üblich in der Physik - die Theorie überprüfen soll. Und da gibt es natürlich so einige Wissenschaftler, die da mitmischen. Es gilt, Neues zu entdecken. Und das Neue wird uns über die alten Theorien aufklären und wird gleichzeitig veranlassen, dass wir uns erneut Fragen stellen müssen. Das heißt, dass wir bald, wenn der LHC an den Start gegangen ist, wieder einen neuen bauen können - und somit werde ich bereits jetzt schon im Geiste dem guten alten LHC 2008 untreu
http://www.lhcountdown.com/
eure motzi