Echt, Endy, das war total abgefahr’n
- eine nicht ganz so ernstzunehmende Rezension.
Da waren wir also. Öh, wo noch mal? Okay: „rewind“. Da waren wir also in so eine Art DISKO. Und da waren noch andere. Sonne schön draußen und wir drinnen, gucken raus. Und ich war ganz fertig, weil die alle so klug waren. Weinen musste ich aber nicht. Jedenfalls fing das an und die Frau – oh damn it, *räusper* - dieses Logo! Unbelieveable. Naja – Geschmackssache eben. Nett war sie jedenfalls. Der Knaller aber war, als die Menschen, die die Ohren spitzen sollten, reden wollten. Hihi. Wie war das noch? Wir reden über das geschriebene Wort und dann kam es: „Joaaa, aber wenn ich den Fernseher um halb zwölf nachts anmache, dann kommen da ganz tolle Sachen.“
Ja, nee, is klar!
Jedenfalls wars ganz nett, zu erfahren, dass in der Presse Blogger, Bloggerinnen und Twitterer und Twitterinnen (warum denke ich dabei eigentlich immer an zweigeschlechtliche?) als Gefahr angesehen werden und dass das Verhalten durch den Qualitätsverlust (hä, was?) der Papierliebhaber herrührt. Meine (hui) Theorie: Mitmachen ist toll, Gemeinschaften finden und ein bisschen Rumerzählen, was einem so in den ollen Kopp gekommen ist, ist viel besser, als das zu lesen, was anderen in den Kopp gekommen ist (weil der Blogger ist so schön normal). Außerdem, was ist denn schon Qualität? Qualität ist Meinungs-, Presse und Versammlungsfreiheit und damit eine wahrlich große Auswahl von „voll öde“ hin zu „was interessiert mich die Knutscherei von X mit Y“ über zu „tolles Feuilleton“ hin zu „das ist mir zu hoch“. Wahnsinn. Die Qualität liegt im Auge des Betrachters (oder des Lesers), und der hat die Wahl: Was zu ihm passt, das liest er auch. Qualität ist gefragt? Dann müssen wir die Qualität der menschlichen Mentalität und Moral vielleicht ein bisschen auf die Beine helfen. Aber jetzt mal ehrlich und jeder für sich: Ist nicht jeder von uns mal ein bisschen zu faul um schlau zu sein?

21. September 2009 um 22:27
Dies ist ein Kommentar-Test: “Test”